„Falcos Manager ist auf uns aufmerksam geworden“

Band-Portrait | Es ist Mittwochnachmittag. Ich treffe mich mit David, Bernhard, Peter und Florentin im Cafe Bernhardt. Mir fällt eines von Anfang unseres Gesprächs an auf – die vier Jungs könnten nicht unterschiedlicher sein. Während Florentin und Peter gerade erst die Schule beendet haben (beide sind ehemalige BORG Schüler) sind Bernhard und David schon voll im Berufsleben integriert. Eines haben sie jedoch gemeinsam – ihre Leidenschaft zur Musik, denn seit einem Jahr sind sie gemeinsam „Up Close“, eine Rock-Band aus Katzelsdorf, die sogar schon ihren ersten Vertrag unterzeichnet hat.

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Bernhard Fries, David Oberger, Florentin Pinter und Peter Buchhas als „Up Close“. ©Matthias Schultner

Die fleißigen Klette-Leser da draußen wissen, dass die Klette-Redaktion die Neustädter-Musikszene liebt, was sich regelmäßig in unseren Band-Portraits widerspiegelt. So habe ich es mir nicht entgehen lassen, mir im April im Triebwerk beim „Acoustic Spring“ Newcomer-Bands anzuschauen, bei dem noch unbekannte Bands die Möglichkeit haben, ihre musikalischen Qualitäten unter Beweis zu stellen. So kam mir eine neue Band unter die Augen, deren Lieder mir nicht so schnell aus dem Sinn gingen: „Up Close“.

Langsam aber sicher zu einer ganzen Band

Begonnen hat alles auf einer Geburtstagsfeier, bei der Bernhard ein Lied für das Geburtstagskind gespielt hat und David ebenfalls eingeladen war. Die beiden beschlossen, dass sie bald mal zusammen jammen wollten, was einige Monate später, im Sommer 2017, tatsächlich geschah. „Seitdem gab es kaum einen Tag, an dem wir nicht zusammen Musik gemacht haben, oder zusammen ein Bier getrunken haben.“, scherzen die beiden lachend. Bald darauf hatte das Duo ihren ersten Auftritt in der Musikschule Katzelsdorf, wo sie ihr drittes Bandmitglied Peter kennenlernten, der damals noch in einer anderen Band spielte. Somit fehlte nur noch ein Schlagzeuger – da holten die drei Florentin ins Boot, den Peter aus dem BORG kannte. „Zum Namen Upclose kamen wir dann ganz einfach durch die englische Übersetzung von Hautnah, wie wir ursprünglich heißen wollten.“, erzählt mir David.

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©Matthias Schultner

Ihre Musik

„Man könnte sagen, unsere Songs sind eine gute Mischung aus Rock und Pop; aber auch Elemente von Singer/Songwriter kann man erkennen“, so beschreiben die Vier ihre Stilrichtung. Im letzten Jahr erschien ihr erstes Album „Lost Cause“, die Release Party fand im April 2018 im Cafe Stadler statt.

Aber wie entstehen eigentlich die Songs? „Meistens ist es so, dass David mit einem Grundkonzept kommt, was bedeutet ein paar Akkorde und ein Text dazu. Danach wird zusammen am Song gearbeitet, verändert und Ideen von allen eingebracht. Jeder, von uns lässt also was einfließen. Es kann aber auch sein, dass ein Song mal ganz spontan in kürzester Zeit entsteht. Das macht diesen Prozess unglaublich spannend.“, erzählt mir Bernhard. „Sobald die neuen Songs stehen, schauen wir, dass wir so schnell wie möglich ins Studio in Hartberg kommen, um sie aufzunehmen.“

Der erste Vertrag

Seit einigen Monaten steht die Band unter Vertrag. Wie es dazu kam? – durch reinen Zufall! Eines Abends spielten die vier Jungs im Cafe Stadler. Zufälligerweise war an diesem Abend eine Größe der Musikindustrie unter den Gästen, der Potential in der Band sah. „Wir kamen ins Gespräch und er bot uns an uns in seine Agentur ‚YME-Entertainment‘ aufzunehmen. Wir konnten es kaum glauben, denn er war kein geringerer als Hans Reinisch, ehemaliger Manager und Freund Falcos!“ Als Manager unterstütze er die Vier in allen Bereichen, ob beim Aufbau der Band oder aber beim Image, und bringe zudem genügend Erfahrung mit, um ihnen ernsthafte Kritik zu geben.

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Die größten Meilensteine

„Letzten Sommer durften wir zusammen mit Folkshilfe und Luke Andrews beim ‚Sound in da Pampa Festival‘ spielen. Das war ein einmaliges Erlebnis!“, erzählt mir David stolz. „Neben Konzerten im Triebwerk und im Cafe Stadler, wo wir regelmäßig spielen dürfen, wurden wir im letzten April in die ORF NÖ Musiklounge eingeladen.“ Ihre Zukunftspläne sind groß. „Wir haben schon einige neue Songs, allerdings wird es bestimmt noch ein bisschen dauern, bis wir sie veröffentlichen können, da Geld natürlich auch eine Rolle spielt. Bis dahin, geben wir unser Bestes, um weiterzukommen und vielleicht irgendwann tatsächlich auf den großen Bühnen zu stehen.“

 


Hier findet ihr die Band online:
Instagram/upcloseband
Facebook/UpClose.band
Youtube/Up Close
Spotify/Up Close

Text: Marie Hanakamp

 

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