Ein Thema – Zwei Meinungen: Die Landesausstellung

2 Meinungen | Sie ist allgegenwärtig in unserer Stadt. Jetzt im November geht sie zu Ende. Die Niederösterreichische Landesausstelung hat viel bewegt in Wiener Neustadt, es sogar nachhaltig verändert. Die Antworten auf die Frage „Wie hat dir die Ausstellung gefallen?“ fallen innerhalb der Klette-Redaktion jedenfalls unterschiedlich aus.

 

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Celina mag abgespacte Räume und die Geschichten der Menschen lieber als Autos.

Celina Dinhopl (18)
Im Großen und Ganzen fand ich die Landesausstellung gut. Das kann auch daran liegen, dass ich Ausstellungen generell sehr mag. Das Museum gefiel mir aus mehreren Gründen besser. Zum einen, weil ich Geschichten von Menschen interessanter finde, als die einer Stadt oder von Autos. Zum anderen hielt man sich in den Kasematten eine Stunde liegt im gleichen Raum auf, der zudem sogar unübersichtlich gestaltet war. Meiner Meinung ist das das Schöne an Ausstellungen, sich weiterzubewegen, wie es bei St. Peter an der Speer der Fall war. An den Kasematten gefiel mir der letzte Raum, indem man seinen ökologischen Fußabdruck anhand seiner Mobilität ausrechnen konnte, am besten. Als Umweltfreundin versuche ich, meinen ökologischen Fußabdruck immer weiter zu verringern, weswegen mich der Rechner total fasziniert hat. (Und ich mag „abgespacte“ Räume, wie es durch das die Atmosphäre der Weltall-Simulation der Fall war.) Das Schönste am Museum war der Weg, auf dem man Geräusche aus der Stadt hörte. Zwar befinde ich mich ständig in der Stadt, aber dadurch hatte ich vor Augen, wie laut wir doch eigentlich sind. Um ehrlich zu sein, kenne ich die Stadt Wiener Neustadt dadurch nicht unbedingt besser, aber ich habe alleine von diesen beiden Eindrücken einiges mitnehmen können.

 

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Marie würde empfehlen eine geführte Tour durch die Ausstellung zu machen.

Marie Hanakamp (21)
Mir persönlich hat die Landesausstellung in Wiener Neustadt sehr gut gefallen. Sowohl die Kasematten, also auch das Museum St. Peter an der Sperr fand ich sehr interessant und gut durchdacht. Die Geschichte des Wiener Neustadts als Kaiserresidenz hat wohl jedes Neustädter Kind mithilfe des Franzl-Buches in der Volksschule kennengelernt. Da das bei mir aber schon 11 Jahre her ist, konnte ich mich bis vor ein paar Wochen an nichts davon mehr erinnern. Besonders St. Peter an der Sperr erzählt die Geschichte unserer Stadt vom Mittelalter bis hin zum 2. Weltkrieg. Obwohl ich schon 21 Jahre alt bin, hatte ich besonders viel Spaß mit dem Kinder-Stempelbuch, womit man in den Kasematten Stempel sammeln und so spielerisch über verschiedene Industrien und Fortbewegungsmittel rund um Wiener Neustadt lernen konnte. Allerdings würde ich allen, die sich die Ausstellung noch anschauen wollen, empfehlen Führungen zu buchen. Denn hätte unsere Kulturvermittlerin Heidi uns nicht geführt, wäre es wohl nicht so spannend für mich gewesen.

 

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