Was man in der Schule nicht lernt//Time-Management

Von Johanna Reinhalter

Wer kennt es nicht? Es ist gerade Prüfungszeit und zwischen Schularbeiten und größeren Test schummeln sich Stundenwiederholungen, Referate und ein Haufen Hausaufgaben. Da muss man immer am Ball bleiben, sonst gibt es sowohl schlechte Noten, als auch Gemecker von diesen gewissen Lehrer*innen, die glauben, dass alle Schüler*innen Multitasking-Talente mit einer unendlichen Stressresistenz sind und das natürlich locker im Schlaf schaffen. 

So, jetzt sitzen aber Leute, die wie ich ziemlich schnell von solchen Situationen überfordert sind und deswegen viel lieber die Anatomie einer Fliege am Fensterbrett studieren als sich Schulsachen zu widmen, ganz schön im Schlamassel. Was soll ich zuerst machen? Wie kann ich das planen und auch umsetzten? Wie komme ich heil durch die schwierigste Phase im Schuljahr?  

Keine Angst! Erstens machen schlechte Noten sicher keinen schlechten Menschen aus einem. Nicht vergessen, schulische Leistungen sind zwar gut für das Selbstbewusstsein, aber längst nicht das Wichtigste im Leben. Zweitens, diese Phase geht auch vorbei und dann hat man wieder etwas Luft zum Atmen. Also Augen zu und durch, dann hat man sich ein entspanntes Wochenende ohne irgendwelchen Druck auch redlich verdient und kann das auch gleich viel mehr genießen.  
 
Hier ein paar Tipps, die dir helfen können, deine Zeit etwas besser zu nutzen: 

  1. Plane voraus. Mache dir Notizen zu den Themen, die du in nächster Zeit bearbeiten musst. Halte sie eher kurz und prägnant und am besten schreibst du dir anfangs nur mal die groben Themenbereiche auf, die du bearbeiten musst. 
     
  1. Setze Prioritäten. Manche Aufgaben müssen schneller erledigt werden, oder sind wichtiger als andere. Gerade die sollte man nicht aufschieben, sonst wird es stressig. Mache dir eine Liste und reihe die Aufgaben nach Wichtigkeit und Dringlichkeit. Dann unterteilst du die Aufgaben in realistisch machbare Portionen.  
  1. Erstelle einen Zeitplan. Setze dir ein Zeitlimit für die Erfüllung der einzelnen Aufgaben und plane auch Pausen ein. Das ist am Anfang schwierig, aber glaub mir, Struktur und etwas Planung machen schon einiges aus. Falls du trotzdem etwas unbeholfen beim Ausarbeiten deines Masterplanes bist, kannst du ja ein Familienmitglied oder Freunde um Hilfe bitten. 
     
  1. Notiere Termine am besten sofort. Schreibe dir direkt nach einer Ankündigung eines neuen Tests oder Referates eine Erinnerung (mit Benachrichtigung) auf dein Handy, damit du nicht 24/7 daran denken musst, dass wieder eine Sache in deinen Zeitplan gerutscht ist. So hast du den Kopf erstmal frei und gerätst nicht in Gefahr des Vergessens, wenn dann die Pausenglocke läutet. 
     
  1. Erinnere dich an deine Aufgaben. Klebe dir Post-Its mit noch nicht fertig bearbeiteten Themen sichtbar überall hin. Ob das nur in deinem Zimmer ist, im gesamten Haus oder der Wohnung. Erinnere dich einfach, dass du da noch etwas Wichtiges zu erledigen hast, bevor du dich in die Welt von Netflix & Co schmeißt.  
     
  1. Rede mit einer Freundin oder einem Freund darüber, falls du zwar einen guten Plan hast, aber mehr Motivation von außen brauchst, um ihn umzusetzen. So hast du Verpflichtungen anderen gegenüber und kannst nicht ganz so easy eine Ausrede finden. Wer möchte denn schon vor seinem besten Freund oder der besten Freundin große Töne spucken, um dann aber nicht zu beweisen, dass man das auch wirklich schaffen kann? 

Alles in allem gibt es zwar kein garantiertes Erfolgsrezept dafür, wie man seine Lernzeit am besten nutzen kann, aber vielleicht war ja der eine oder andere Tipp dabei, wie du deine Time Management-Strategie noch etwas verfeinern kannst. 

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