Newcomer//„Wir haben nach Wörtern mit S und R gegoogelt“

Im Neustädter „Bandhouse“ haben wir eine junge Band mit dem vielversprechenden Namen „Social Riots“ kennengelernt.

Neustädter Nachwuchs In so gut wie jedem Freundeskreis finden sich irgendwann mal ein paar Leute zusammen, die davon träumen, eine Band zu gründen, doch nach wenigen Proben, mit einer mehr oder weniger vollständigen Gruppe, platzt die Traumblase dann meistens. Ähnlich begann auch die Geschichte von Social Riots, einer Nachwuchs Pop-Punk-Band aus Wiener Neustadt. 

Heute besteht die Truppe aus Sänger und Gitarristen Janik, Lead Gitarristen Sebastian (genannt Srocky), Keyboarder Lucas und den beiden Gründern: Schlagzeuger Alexander und Bassist Robin, die der Klette zusammen ein Interview geben. 

Begonnen hat alles als Robin und Alex gemeinsam jammten und feststellten, dass sie beide einen ziemlich ähnlichen Musikgeschmack haben. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Schlagzeuger bereits eine Garage im Bandhouse angemietet. „Die Nachbarn haben sich beschwert – der Besuch soll schreiend davongelaufen sein“. Was sich anhört wie eine erfundene Geschichte, dürfte sich wirklich so abgespielt haben: Obwohl Alex auf einem E-Schlagzeug gespielt hatte, dürfte die Jam-Session nicht ganz den Geschmack des Besuchs der Nachbarn getroffen haben, sodass sie mit Sack und Pack geflohen sind. 

Unrund ohne Srocky 

Da musste also ein Proberaum her und dieser konnte nun auch mit Robin und Lucas – letzterer hat sich dem Duo in der Zwischenzeit angeschlossen – zum gemeinsamen Proben genutzt werden. Wenn einmal drei Musiker*innen zusammengefunden haben, ist der Gedanke an eine eigene vollständige Band meist nicht weit weg. So kam bald auch Janik in die Band, die sich nun auch endlich so nennen konnte. In der Konstellation bestand die Gruppe dann einige Zeit, begann regelmäßiger zu Proben und auch die ersten eigenen Songs zu schreiben. Doch ganz rund war das Paket noch nicht. Es war Sebastian, der von den Band-Kollegen liebevoll „Srocky“ genannt wird, der die Truppe komplett gemacht hat. 

Auftritte planen und Konzerte spielen war im letzten Jahr beinahe unmöglich und das hat auch die Band zu spüren bekommen. Dennoch haben sie jede freie Minute zum gemeinsamen Jammen oder Proben im Bandhouse genutzt und sind jetzt mehr als nur bereit für die ersten Konzerte in neuer Formation. Doch da hören die Pläne noch nicht auf. Auch ein Album soll Ende des Jahres erscheinen. Aufnehmen werden sie das selbst und dann wahrscheinlich auf Spotifyveröffentlichen. 

Mit der Zeit ändert sich auch das Genre 

Anfangs spielten die Jungs größtenteils poppige Musik, obwohl sie die eigentlich selbst kaum hörten. Erst als Janik in die Band kam, änderten sie die Richtung und die Burschen tauchten tiefer in die Rock- und Punk-Szene ein. Neben ihren eigenen Songs proben sie aber auch immer wieder Klassiker aus diesen Genres, denn sie wollen weitere Auftritte sammeln und dabei sind Covers laut Alex aus einem Grund sehr wichtig: „Damit die Leute auch mal was zum Mitsingen haben“. 

Mit dem Genre-Wechsel musste auch der alte Bandname „Smoke Realm“ endgültig weichen, doch das Logo fanden die Jungs eigentlich ziemlich cool und nachdem es die Anfangsbuchstaben S und R der alten Band zeigt, war klar, dass diese Initialen auch wieder zum neuen Namen passen müssen, also haben sich alle zusammengesetzt und wild die Suchmaschine befragt und Wörter zusammengebastelt. Am Ende war klar „Social Riots“ passt perfekt zum neuen Stil der Band und trotzdem auch zum alten Logo.  # 

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